De Lütten kommt. - 

Hermann un Gerda wär´n nu so recht un slecht richtige Rentners worn.  He müss ers noch Vorruheständler speeln, un se müss noch ´n tiedlang Arbeitslosengeld nehm´n, wiel ehr Sniederee no Krakau ümtrocken wär. - 

Hermann wär Schippboer op de Warft un hät dor meist föftig Johr tobrögt.  ´N poor Monot häbt em fehlt.  In dat letzte Kriegsjohr hebt se siene School tweibombt un,  sien Vadder wär in Rußland vermißt un sien Mudder wull em nich dorhingeben, wo de Kinner gegen dat Ümbringen dörch de Fleegers seeker sien schull´n.  So käm Hermann mit dörtein Johr op de Warft, un leer Schippboer. Un nu hebt se dor so knickerige Konzerndokters, de dat Jubiläumsgeld vör Hermann inspoorn müssen. So hätt de Betriebsrot dat jedenfalls vertellt. Hermann hebt se ´n  poor Wochen vörher no Hus schickt.. 

Gerda hät in so ´n Modesalon in de Werderstroot Sniedern leert un wär loter ´n Ort Direktrice in so ´n feine Budiek an ´n Olen Wall. Hermann hett ehr - Vize in ´n Plünnloden - neumt. - 

Dree Kinner häbt se kregen, ober grootmokt hett Gerda ehr Mudder Luise de Gören.  As de Lüttste twölf Johr old wär, hett Luise ´n Slaganfall hat, un Gerda müss ehr´n fein´n Boontje in den Plünnloden opgeben. Gerda hett ehr Mudder Luise hegt un pleegt un mit Anstand ünner de Eer bröcht. 
 
As de Kinner ut ´n Huus wär´n is se in so ´n Fabrik för Damenoberbekleidung anfung. Geern is se door nich hingohn.  Ober as de beiden nu in Rente güngen, wär jümmer lütt Hus,  wat se sick in de föfftiger Johrn boot hebt, meist affbetohlt.   Nu wulln se bloß noch för jümmer söss Enkelkinner dorsien.- 

"De könnt ji alltieds bringen,  ober nich mehr as twee to Tied" sähn se.  „Un bloß vörher Bescheedgebn, dat wi uns dor op instelln könnt ". 

Dat müß woll sien, denn so ´n „Lüttbetenwat"  harn de beiden ook noch för sick sülvst op ´n Zetel.  „De beiden Olen danzt jümmers noch op söben Hochtieden." - säen de eegen Kinner, un meen´n dormit dat se alle neeslang in ´n Theoter lopt, de Sports,- Gesangs- un Börgervereene un dat Klötern mit de groote Verandtschopp. - 

Wenn denn mol een oder twee Enkelkinner för een Nacht oder gor för ´n Sünnobend-Sünndag ansegt wärn, denn weur alln´s annere afsegt un de beiden harrn se dat schiet´nhild. - 

De Kinner schulln sick bi ehr Grootöllern jo ok wollfeulen.  Bi söss Enkelkinner twüschen dree un twölf Johr muß du di all ´n betn wat infalln loten un ´n beten in Draff komen.  Wenn de Tied denn üm wär, un de Öllern kämen un holen de Lütten aff, geef dat noch ´n Tass Kaffee oder ´n Obendbrot.  Dorbi hebt se denn vertellt wat se allns mokt hebt. - 

Welche Büxen nattmegen oder schietig wär´n, - wat se allns tweimokt oder vullsmeert häbt,  - dat häbt Gerda un Hermann nich vertellt. Dat hebt de beiden vörher op de Reeg bröcht. -  Ober dat bi de Scholkinner de Öllern nu woll mol mit de Lehrers snacken müssen, wiel dat lütte Eenmol-een noch nich sitten dä, - un dat se noch nich mol wüssen,  keen Bismarck wär, - 
dat güng jo woll nich !  - 

Wenn ´t denn Tied no Huus wär güng dat Nöölen un Quarken los, - wiel se meuch wärn.  Un wenn se denn ut de Döör wär´n, winken Gerda un Hermann bit se üm de Eck wärn.  
Denn sä´n se : 

„Och nee,- de Lütten sünd doch jümmers ´n duppelte Freid, - eenmol wenn se kommt, - - un eenmol wenn se goht !"